Am Sonntag, 15 Uhr in Telgte: "Eine Reise nach Masuren": Multi-Visions-Show von Roland Marske
Pommern, das „Land am Meer“, Westpreußens, das „Land an unteren Weichsel“ mit der „tausendjährigen Stadt“ Danzig und Ostpreußen, das „Land der dunklen Wälder und kristallenen Seen“.
Die Namen der einst östlichsten Provinzen Deutschlands existierten jahrzehntelang fast nur in der Erinnerung ihrer ehemaligen Bewohner. In der Geschichte versunken und heute fast vergessen, klingen sie wie ein ferner Mythos. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges polnisch, heißen jetzt Pomorze Zachodnie, Pomorze Gdanski und Mazury.
Auf unzähligen Reisen nach Masuren war Marske hier der verlorenen Zeit auf der Spur. Es sind stille Landschaften, vom Massentourismus weitestgehend unentdeckt. Alte preußische Herrenhäuser, stolze Burgen der Deutschordensritter, verschlafene Dörfer, malerische kleine Landstädte und traditionsreiche Hansestädte erzählen von deutscher Vergangenheit und polnischer Gegenwart und hüten ein tausendjähriges europäisches Kulturerbe.
Die Multivisions-Show beschwört mit seinen sehnsuchtsvollen Bildern nicht nur Erinnerungen herauf, sondern weckt die Sehnsucht, den Norden unseres Nachbarn Polens zu erkunden - eine Landschaft von Stille und Ursprünglichkeit, in der man die Seele baumeln lassen und sich mit dem Zug der Wolken in den Himmel träumen kann …
Los geht es um 15 Uhr im Saal des Rochus-Hospitals. Der Saal ist barrierefrei erreichbar. Karten gibt es für 10,- € an der Tageskasse.