Vortrag
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Die häufigsten Rechtsirrtümer des Alltags
Haben Sie sich jemals gefragt, was Ihre Rechte im Supermarkt sind? Oder wie es um Gewährleistung und Umtausch steht? In unserem spannenden Vortrag "Rechtsirrtümer im Alltag" klären wir die häufigsten Missverständnisse und geben Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie Ihre Rechte als Verbraucher optimal nutzen können.
·Ist naschen im Supermarkt erlaubt?
·Gültig ist immer der Preis, der an der Ware steht?
·Verpflichtet das Durchblättern einer Zeitschrift zum Kauf?
·Sind Verträge ohne Unterschrift gültig?
·Kann ich jede Ware umtauschen?
Zu diesen Fragen hat jeder eine Meinung, aber stimmt die auch? Darüber sprechen wir in unserem Vortrag zu Rechtsirrtümern des Alltags.
Erfahren Sie alles über Vertragsrecht und was beim Onlineshopping wirklich gilt. Lassen Sie sich nicht von falschen Annahmen leiten – seien Sie dabei und werden Sie zum Experten Ihrer eigenen Rechte!
Der Vortrag dauert 60 - 90 Minuten und ist kostenlos.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW.
KI im Alltag. Wie künstliche Intelligenz unser Leben verändert
KI im Alltag. Wie künstliche Intelligenz unser Leben verändert
In diesem Vortrag sprechen wir darüber, was KI eigentlich ist, was sie kann, wie sie funktioniert und wo sie uns im Alltag begegnet. Wir stellen uns aber auch der Frage, welche Herausforderung und Risiken sie bergen kann. Dazu gehört auch, einen Blick auf den Aspekt des Datenschutzes zu werfen.
Der Vortrag dauert etwa 1 Stunde. Anschließend gibt es die Möglichkeit für Fragen.
Kooperationsveranstaltung mit der Verbraucherzentrale NRW e.V.
Prof. Dr. Rüdiger Robert: "Der Iran-Krieg und Israel. Machtkampf im Nahen Osten"
Der Iran-Krieg hat den israelisch-palästinensischen Konflikt 2026 in den Hintergrund treten lassen. Zu Unrecht. Nach wie vor handelt sich um einen zentralen Konflikt, ohne dessen Beilegung sich auch ein Frieden am Persisch-Arabischen Golf auf Dauer nicht erreichen lässt. Doch wie sehen die Chancen für eine Verständigung zwischen Israel und den Palästinensern nach dem Gaza-Krieg und der Konfrontation mit dem Iran aus? Welche Möglichkeiten und Grenzen einer Regelung zeichnen sich jenseits von Krieg, Trauer und Hass ab? Welche Interessen stehen jeweils auf dem Spiel? Welche Akteure müssen in einen Friedensprozess eingebunden werden? Wie sehen die unterschiedlichen Ansätze für eine Konfliktbeilegung zwischen Israel und den Palästinensern aus? Und wie realistisch sind diese Ansätze?
Der Vortrag versucht einen Einblick in die komplexen Zusammenhänge zu geben, die den israelisch-palästinensischen Konflikt bestimmen. Dabei werden die unterschiedlichen Positionen in diesem Konflikt beleuchtet, um den Zuhörerinnen und Zuhörern ein möglichst eigenständiges Urteil zu erlauben. Referent ist der Münsteraner Politikwissenschaftler Prof. a.D. Dr. Rüdiger Robert.
Professor Dr. Robert steht während seines Vortrags und anschließend für den thematischen Austausch zur Verfügung.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stadt Sassenberg.
Frankreich vor den Präsidentschaftswahlen
Im April 2027 finden in Frankreich die Präsidentschaftswahlen statt.
Emmanuel Macron darf laut Verfassung nicht mehr als Kandidat antreten. Was hat er in seiner Amtszeit erreicht? An welchen Vorhaben ist er gescheitert?
Wie blicken die Franzosen auf seine Amtszeit? Wie hat sich in seiner Präsidentschaft das deutsch-französische Verhältnis entwickelt? Und was und wer wird nach ihm kommen?
Diese Fragen diskutieren die Journalistinnen Helene Bubrowski und Michaele Wiegel.
Helene Bubrowski ist Chefredakteurin bei Table Media und ab 2027 Herausgeberin der FAZ.
Michaela Wiegel ist Auslandskorrespondentin der FAZ für Frankreich
"Ich entscheide jetzt, wer später für mich entscheiden soll"
Wer denkt daran, dass sich alles von heute auf morgen ändern könnte? Ein Unfall oder eine Krankheit können jeden in eine Situation bringen, in der selbstverantwortliches Handeln verwehrt ist und sinnvolle Entscheidungen nicht mehr getroffen werden können. Wer handelt, wer entscheidet in Vermögens- oder Gesundheitsangelegenheiten, wenn man dazu nicht mehr in der Lage ist? Verwandte, Freunde oder Fremde? Wie werden sie für mich entscheiden? Die Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügungen bieten Möglichkeiten, um für diesen Fall der Fälle vorzusorgen.
Nähere Informationen sind über den Betreuungsverein Innosozial im Kreis Warendorf e.V., Cornelia Lindstedt, Tel. 02581/633257 oder 02382/709916 zu erhalten.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Betreuungsverein Innosozial im Kreis Warendorf e.V.
Anmeldung unbedingt erforderlich Tel. 02581/93840 oder per mail: vorwald@vhs-warendorf.de
Kunst im Ohr – Ein Livestream für alle Sinne 3
Von München nach Hamburg – vom Museum zu Ihnen!
Seien Sie dabei, wenn sich drei Freund*nnen und Freunde der Kunst zusammenfinden und über bedeutende Kunstwerke aus der Neuen Pinakothek in München und aus der Hamburger Kunsthalle austauschen.
Teil 3 der Reihe KUNST IM OHR.
Andrea Weniger leitet die Bildung und Vermittlung an der Hamburger Kunsthalle, Jochen Meister arbeitet an der Neuen Pinakothek in München. Beide sind Kunsthistoriker mit langjähriger Erfahrung in der Kunstvermittlung.
Claudia Böhme ist Historikerin und Expertin für kulturelle Angebote für Menschen mit Sehbehinderung.
In Kooperation mit der Neuen Pinakothek in München und der Hamburger Kunsthalle.
Jörg Lau: Der Westen sind jetzt wir
Klare Haltung in der internationalen Krise: Deutschlands neue Rolle in der Weltpolitik
Die USA sorgen für unsere Sicherheit, China für unsere Exporteinnahmen und Russland für unsere Energie – so lautete lange Jahre die unausgesprochene Annahme aller deutschen Außenpolitik. Diese Gleichung geht im Zeitalter der Unsicherheit nicht mehr auf: Deutschland muss im Konzert der internationalen Mächte endlich seiner Verantwortung gerecht werden und selbstbewusst als Vertretung der westlichen Werte in der neuen Weltordnung auftreten. Jörg Lau, Außenpolitik-Experte der ZEIT, zeigt in disem politischen Sachbuch, wie eine neue, mutigere und realitätsnähere Außenpolitik aussehen muss, die unsere Freiheit schützt, unseren Wohlstand gewährleistet und den Frieden sichert. Dazu begleitet er die bestimmenden Personen der Weltpolitik bei ihren Reisen, Terminen und Gipfeln. gibt Einblicke, wie Entscheidungen gefällt werden und analysiert die Leitlinien der Deutschen Außenpolitik. Sein Buch ist der längst überfällige Entwurf einer anderen Außenpolitik für ein zerrissenes 21. Jahrhundert.
Die Lesung mit Jörg Lau ist der dritte Teil der Veranstaltungsreihe „In Zukunft Frieden?! Gespräche über Europa und seine internationalen Beziehungen III“ der VHS Warendorf und wird von der Landesinitiative Europa-Schecks des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.
»Jörg Lau seziert – gekonnt wie immer – das Ende alter Gewissheiten. Wer wissen will, warum Deutschland am Nullpunkt steht, woher die Verunsicherung in Europa kommt und wie eine mutigere Außenpolitik aussehen kann, muss dieses Buch lesen!« Anne Will
Wie schnell ist nichts passiert…
„Morgen ist auch noch ein Tag.“ – „Das ist noch nicht gut genug.“ – „Ich weiß es sowieso besser.“ Kennen Sie das?
Anne-Marie Grage nimmt sich mit Akkordeon, Gesang und Humor die kleinen Ausreden, großen Zweifel und verrückten Gedanken vor, die uns manchmal davon abhalten, das zu tun, was wir eigentlich gerne tun würden.
Auf der Bühne bekommt ihr „inneres Team“ Gestalt: Da ist der innere Schweinehund, der zuverlässig alles auf morgen verschiebt. Frau Perfektion, die erst loslegen möchte, wenn wirklich alles perfekt ist. Kai-Uwe, der selbstverständlich alles besser weiß. Und Dr. Anna Lyse, die freundlich, aber schonungslos mit der Realität konfrontiert.
Zwischen Kabarett, Musik und persönlichen Geschichten geht es um Aufschieberitis, Perfektionismus, „Irgendwann“, „Später“ und die Frage:
Muss ich wirklich jeden Gedanken glauben, den ich denke?
Inspiriert von Byron Katies „The Work“ lädt Anne-Marie Grage zum Lachen, Staunen und Nachdenken ein.
Ein unterhaltsamer musikalischer Abend über das ganz normale Chaos im Kopf.
Und vielleicht mit der Erkenntnis:
Ich muss nicht auf den perfekten Moment warten. Der kommt nämlich meistens zu spät.
Argumentationstraining: Umgang mit Stammtischparolen
Wie reagiere ich souverän auf abwertende, populistische oder diskriminierende Aussagen im Alltag? Viele Menschen erleben Situationen, in denen sie sprachlos bleiben oder unsicher sind, wie sie auf Stammtischparolen reagieren sollen. In diesem praxisnahen Argumentationstraining lernen die Teilnehmenden, Haltung zu zeigen, Diskussionen konstruktiv zu führen und wirksame Strategien gegen einfache Parolen zu entwickeln.
Unter der Leitung von Cassandra Speer erwartet Sie ein abwechslungsreicher Abend mit fachlichem Input, praktischen Übungen und moderierten Diskussionen.
Inhalte des Trainings
Gemeinsames Sammeln und Einordnen typischer Stammtischparolen
Hintergrundwissen zu Merkmalen, Wirkung und gesellschaftlichen Folgen solcher Aussagen
Reflexion eigener Erfahrungen und bisheriger Reaktionen
Kennenlernen verschiedener Argumentations- und Gesprächsstrategien
Praktische Übungen anhand konkreter Beispiele
Moderierte Diskussions- und Rollenspielübungen mit Perspektivwechsel
Austausch, Reflexion und Literaturempfehlungen für den Alltag
Das Training richtet sich an alle, die in Beruf, Ehrenamt oder Privatleben sicherer im Umgang mit populistischen und diskriminierenden Aussagen werden möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Melden Sie sich an für einen Abend für mehr Sicherheit im Gespräch, mehr Zivilcourage und einen konstruktiven Umgang mit schwierigen Diskussionen!
STONEHENGE. Uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen
Eines der mysteriösesten und bekanntesten Bauwerke der frühen Menschheitsgeschichte ist das Megalith-Bauwerk Stonehenge in England.
Vom 18. September 2026 bis zum 29. August 2027 präsentiert die Archäologische Staatssammlung mit der Ausstellung „STONEHENGE. Uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen“ moderne Forschungserkenntnisse zum weltberühmten Steinkreis!
Kurator Dr. Heiner Schwarzberg führt Sie virtuell durch die Sonderschau mit vielen originalen Funden.
Gemeinsam entdecken Sie die Entwicklung der Anlage und die Menschen dahinter, die diese vor über 5000 Jahren geschaffen und genutzt haben.
Heiner Schwarzberg ist ein deutscher Prähistorischer Archäologe. Er leitet die Abteilung Vorgeschichte an der Archäologischen Staatssammlung in München.
In Kooperation mit der Archäologischen Staatssammlung und der Staatlichen Museumsagentur Bayern.
Der Wolf und die Deutschen: Konflikt oder Koexistenz?
Große, langlebige Beutegreifer wie der Wolf werden bewundert und sind zugleich verfemt. Als Leit- und Schirmarten fördern sie den Naturschutzgedanken, als Arten im Zentrum von Konflikten mit zahlreichen Interessensgruppen werden sie verfolgt und getötet.
Kann der Wolf also in unserer Welt überleben? Ja, das geht im Prinzip, wie Mensch-Wildtier-Konflikte mit anderen Raubtieren zeigen. Allerdings setzt das voraus, dass Betroffene gehört und Politik, Naturschutz und Wissenschaft aufeinander zugehen. Wie das aussehen könnte, welche Voraussetzungen es dafür braucht und was der gegenwärtige Stand ist, soll dieser Vortrag erläutern.
Heribert Hofer forscht seit über vierzig Jahren im Freiland zur Verhaltensökologie und dem Naturschutz von Raubtieren (Tüpfelhyäne, Gepard, Fuchs, Dachs, Wolf), ihren Belastungen und Krankheitserregern. Seine Langzeitprojekte in Europa, Tansania und Namibia führten zur vielfachen Beschäftigung mit dem gegenseitigen Verhältnis von Mensch und Wildtieren, Mensch-Wildtier-Konflikten und der Einsicht, dass Schutz von Natur den Einklang mit betroffenen Menschen erfordert.
Neben der Forschung engagiert er sich für den Naturschutz und ist in mehreren wissenschaftlichen Gesellschaften aktiv, zuletzt als Präsident der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ). Bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2025 war er 25 Jahre lang Direktor des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Zurzeit ist er Seniorprofessor für interdisziplinäre Wildtierkunde am Institut für Biologie der Freien Universität Berlin.
Vertrauen in Wissenschaft - zwischen Expertise und Skepsis
Wissenschaft prägt unser Leben in hohem Maße – von Medizin und Klimaforschung bis hin zu Künstlicher Intelligenz.
Zugleich ist Vertrauen in Wissenschaft heute keine Selbstverständlichkeit mehr.
Während viele Menschen der Forschung weiterhin vertrauen, wachsen andernorts Skepsis, Distanz oder offener Widerspruch.
Der Vortrag stellt dar, warum Vertrauen in Wissenschaft relevant ist, worauf es beruht und warum es in manchen gesellschaftlichen Gruppen stabil bleibt und in anderen erodiert.
Mike S. Schäfer ist Professor für Wissenschaftskommunikation an der Universität Zürich.
Er erforscht, wie wissenschaftliche Themen wie Klimawandel, Künstliche Intelligenz oder Biotechnologie in Öffentlichkeit, Medien und digitalen Plattformen verhandelt werden und was Bürgerinnen und Bürger über Wissenschaft denken.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Erkältungen und Atemwegserkrankungen natürlich behandeln
Der Begegnung mit Erkältungsviren kann sich, vor allem in der kalten Jahreszeit, wohl niemand entziehen. Jedoch bietet die Natur viele Mittel, um die Erkältungssymptome zu lindern und unser Immunsystem zu stärken. Die meisten chemischen Arzneimittel haben Nebenwirkungen und können auf Dauer Schäden verursachen. Vertrauen wir wieder auf die Kraft der Kräuter!
Bei diesem Gesundheitsvortrag werden die besten Heilpflanzen bei Erkältung und Grippe, Bronchitis und Schnupfen, wie z. B. Holunder, Lindenblüten und Thymian, vorgestellt. Genau so wichtig sind eigene Maßnahmen zur Vermeidung einer Ansteckung bei Infektanfälligkeit. Praktische Anwendungstipps runden den Abend ab.
Prof. Dr. Markus Köster: "Wie Bilder Geschichte schreiben"
Es gibt Bilder, die in die Geschichte eingehen: der berühmte Kniefall von Bundeskanzler Willy Brandt 1970 in Warschau ist ein Beispiel.
Fotografien wie diese formen unsere Geschichtswahrnehmung. Welche Geschichten stecken hinter den Bildern? Und was können wir aus historischen Beispielen für einen kritisch-kompetenzen Umgang mit der heutigen Flut medialer Bilder lernen?
Anhand ausgewählter Fotografien geht Prof. Dr. Markus Köster am Mittwoch, dem 07.10.2026 auf Einladung der VHS Warendorf auf diese Fragen ein. Als Historiker, Honorarprofessor an der Universität Münster und Leiter des LWL-Medienzentrums forscht er zur Geschichte von Film und Fotografie insbesondere in der Region Westfalen-Lippe.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stadt Sassenberg.
Als Frau unterwegs. Reisegeschichten aus aller Welt.
Reisen mit Lust und offenen Augen, Reisen mit Blick auf das Neue und Unerwartete, Reisen mit Überraschungen und Abenteuern. Dr. Astrid Kaiser ist bekennende Reisejunkie.
In ihrem Buch erzählt sie in spannenden, bewegenden oder nachdenklichen Geschichten von Freuden und Gefahren, von Missgeschicken und Überraschungen, aber vor allem von vielfältigen menschlichen Begegnungen in aller Welt. Sämtliche dort geschilderten Erlebnisse sind authentisch und können dazu beitragen, Reisesehnsucht zu stillen oder Reiselust zu wecken.
Die unterhaltsam aufgeschriebenen Reiseskizzen spielen auf allen Kontinenten – einschließlich der Antarktis.
Die Reiseziele sind oft exotisch und bunt gemischt, wie z.B. Bhutan, Indonesien, Malediven, Mongolei, Nordkorea, Pakistan, Saudi-Arabien, Tibet, Usbekistan, Vietnam, Belize, Chile, Grönland, Guatemala, Kolumbien, Panama, Peru, Nicaragua, Benin, Botswana, Gabun, Uganda, Madagaskar, Namibia, Vanuatu, Tahiti, Palau.
Bei ihrem Vortrag bietet Dr. Astrid Kaiser einige Einblicke in die Erlebnisse einer couragierten, reiseerfahrenen Frau und öffnet für alle Leserinnen und Leser den Blick auf den besonderen Reiz des Reisens als Lebensform.
Zur Person:
Astrid Kaiser ist pensionierte Professorin der Didaktik des Sachunterrichts an der Universität Oldenburg und ehemalige Direktorin des Instituts für Pädagogik.
Kaiser war Leiterin verschiedener Forschungsprojekte zur Grundschule, zum Sachunterricht, zu den Geschlechterdimensionen in der Schule und zum naturwissenschaftlichen wie auch sozialwissenschaftlichen Lernen im Elementarbereich. Von 1999 bis 2002 war sie Mitglied des Bildungsrats beim Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen. Sie hat Projekte in Indonesien und Chile geleitet und war Projektpartnerin in Projekten in Südtirol, Argentinien und England.
Gegenwärtig arbeitet sie als ehrenamtliche Senior Expertin in verschiedenen Ländern wie Jordanien, Uganda, Südafrika, Usbekistan oder Indonesien. Daneben reist sie weiterhin in exotische Regionen der Welt und schreibt Reisebücher und Kinderbücher.
Deutsch-jüdische und israelische Literatur
Seit Heinrich Heine und bis in die Gegenwart sind jüdische Autoren und Autorinnen ein wichtiger Bestandteil der deutschen Literatur.
In ihren Werken kommt zum Ausdruck, was man die „deutsch-jüdische Symbiose“ zu nennen pflegte.
Aber nicht erst seit Hitler war dieser Begriff sehr problematisch und wird heute kaum noch verwendet.
Seit etwa zwei Generationen gibt es in Deutschland auch jüdische Autoren und Autorinnen aus einem anderen Land: aus Israel.
Nach der Staatsgründung 1948 dauerte es noch etwa zwei Jahrzehnte, bis diese Literatur international bekannt wurde, und seit den 1980er Jahren sind Namen wie Amos Oz, Zruya Shalev oder David Grossman auf dem deutschen Buchmarkt sehr präsent.
Als Dichter und Verleger kennt Michael Krüger viele israelische Autoren persönlich; Jakob Hessing, Autor und Germanist an der Hebräischen Universität in Jerusalem, erforscht die Geschichte der deutsch-jüdischen Literatur. In einem Gespräch tauschen sie ihre Erfahrungen aus.
"Ich entscheide jetzt, wer später für mich entscheiden soll"
Wer denkt daran, dass sich alles von heute auf morgen ändern könnte? Ein Unfall oder eine Krankheit können jeden in eine Situation bringen, in der selbstverantwortliches Handeln verwehrt ist und sinnvolle Entscheidungen nicht mehr getroffen werden können. Wer handelt, wer entscheidet in Vermögens- oder Gesundheitsangelegenheiten, wenn man dazu nicht mehr in der Lage ist? Verwandte, Freunde oder Fremde? Wie werden sie für mich entscheiden? Die Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügungen bieten Möglichkeiten, um für diesen Fall der Fälle vorzusorgen.
Nähere Informationen sind über den Betreuungsverein Innosozial im Kreis Warendorf e.V. Cornelia Lindstedt, Tel. 02581 633257 oder Tel. 02382 709916 zu erhalten.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Betreuungsverein Innosozial im Kreis Warendorf e.V.
Anmeldung unbedingt erforderlich Tel. 02581/93840 oder per mail: vorwald@vhs-warendorf.de
GRÖNLAND – einst und jetzt
Grönland ist in aller Munde, aber nur wenige kennen das Land aus eigener Anschauung. Auch US-Präsident Trump war noch nie dort, schickt aber regelmäßig seine Vertreter, um US-Ansprüche auf die größte Insel der Erde zu untermauern.
Grönland ist ist ein besonderes Land. Vor allem ist es kaum grün (wie der Name suggeriert), sondern immer noch fast ausschließlich weiß, nahezu völlig mit Eis bedeckt und entsprechend so dünn besiedelt wie kein anderes Land der Welt. Auf mehr als 2 Mill. km² leben weniger Menschen als in Castrop-Rauxel, und die auch nur in den Küstenregionen in West- und Südgrönland. Diese Inuit streben – das zeigen alle jüngsten Abstimmungen – nach mehr Unabhängigkeit und möchten mehrheitlich keine US- Bürger werden, aber auch keine Dänen sein, die bislang – bei aller Autonomie Grönlands – noch die Oberhoheit besitzen. In die EU beispielsweise hat Grönland nie gewollt.
Der Referent machte sich von Island aus auf den Weg nach Ostgrönland und stellt die Region um die Stadt Tasiilaq vor und die auf Grönland lebenden Menschen mit ihrer ganz eigenen Kultur, Sprache, Tradition und Geschichte.
Die ausländischen Besucher fasziniert zudem die unberührt erscheinende Natur, die man meist zu Fuß oder per Boot erkundet – möglichst in Begleitung Einheimischer. Clemens Schmale zeigt Bilder aus dem Spätsommer, wenn viele Eisberge unterwegs sind und weniger Kreuzfahrer. Er traf auch mehrfach den bekannten Südtiroler Grönland - Forscher und Autor Robert Peroni.
Der Referent besuchte alle Länder Nordeuropas und referiert zuweilen über die Färöer-Inseln, die einen ähnlichen Autonomiestatus haben wie der große Nachbar Grönland.
Kohlendioxid als Rohstoff: Wie schließen wir den Kreislauf?
Erdöl und Erdgas dienen seit Jahrzehnten und bis heute in großem Maße weltweit als Energieträger und Rohstoffe für die chemische Industrie, und bleiben zentral für Energiesicherheit und wirtschaftliche Stabilität.
Trotz des steigenden Angebots an alternativer Energie vieler Bereiche können wir nicht auf chemische Energieträger verzichten.
Und für Kunststoffe und andere Produkte der chemischen Industrie brauchen wir weiterhin Kohlenstoffquellen.
Wie können wir dennoch langfristig unsere Rohstoffbasis diversifizieren und technologische Führungsfähigkeit sichern?
Die Nutzung von Kohlendioxid und Methan bietet Möglichkeiten, Kohlenstoff effizient im Kreislauf zu führen und gleichzeitig neue industrielle Wertschöpfungsketten zu erschließen.
Wie kann das konkret funktionieren? Welche Forschungsansätze sind vielversprechend, und wo stehen wir mit der technologischen Entwicklung? Wie lässt sich der Transfer von der Grundlagenforschung in die Anwendung beschleunigen? Die Integration von Katalyse, KI-gestützter Werkstoffforschung und skalierbarer Ingenieurtechnik sind vielversprechende Ansätze in diesem Bereich.
Claus Daniel leitet das Advanced Energy Technologies Directorate am Argonne National Laboratory und hat eine Joint-Position an der University of Chicago Pritzker School of Molecular Engineering.
Er promovierte in Materialwissenschaften an der Universität des Saarlandes in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Metallforschung Stuttgart.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
"Ich entscheide jetzt, wer später für mich entscheiden soll"
Wer denkt daran, dass sich alles von heute auf morgen ändern könnte? Ein Unfall oder eine Krankheit können jeden in eine Situation bringen, in der selbstverantwortliches Handeln verwehrt ist und sinnvolle Entscheidungen nicht mehr getroffen werden können. Wer handelt, wer entscheidet in Vermögens- oder Gesundheitsangelegenheiten, wenn man dazu nicht mehr in der Lage ist? Verwandte, Freunde oder Fremde? Wie werden sie für mich entscheiden? Die Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügungen bieten Möglichkeiten, um für diesen Fall der Fälle vorzusorgen. Nähere Informationen sind über den Betreuungsverein Innosozial im Kreis Warendorf e.V., Cornelia Lindstedt, Tel. 02581/633257 oder 02382/ 709916 zu erhalten. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Betreuungsverein Innosozíal im Kreis Warendorf e.V.