Literatur
Kurse (6)
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Jede Woche ein Gedicht
Wer gerne Gedichte hört, liest, spricht, auswendig lernt... kurzum mit ihnen lebt, ist in diesem Kursraum herzlich willkommen. Am Dienstagabend um 18.00 Uhr treffen wir uns auf eine halbe Stunde in einem Video-Konferenzraum der vhs.cloud. Immer wird eine Person ein Gedicht ihrer Wahl vorstellen und sagen, warum es für sie ein wichtiges Gedicht ist. Sie können nur zuhören oder auch selbst ein Gedicht vorschlagen. Selbstgeschriebene Gedichte der Teilnehmenden werden im Kurs nicht besprochen.
Eine Kooperationsveranstaltung der Volkshochschulen aktuelles forum Ahaus, Ahlen, Bingen, Herrenberg, Landkreis Schwandorf, Neuss, Unteres Remstal, Warendorf, Wesel und Winnenden.
Klappentext - Der Treffpunkt für BücherfreundInnen
Lesen muss keine einsame Beschäftigung sein. Es kann ganz neue Erfahrungen und Erkenntnisse mit sich bringen, wenn man mit anderen über das Gelesene spricht - hier haben Sie Gelegenheit dazu! Der Klappentext ist ein Gesprächskreis für alle, die gern lesen und ihre Eindrücke mit anderen austauschen möchten, darüber diskutieren, was ihnen an einem Buch gefällt oder nicht, was gut oder schlecht daran ist.
Außerdem gibt es Informationen zu den Autor(inn)en und ihren Büchern, zur Literatur anderer Länder, Buchtipps und Neuigkeiten aus dem Literaturbetrieb. Die Bücher werden gemeinsam ausgesucht, je nach Wünschen und Interessen der Teilnehmer/innen.
Das können aktuelle Romane sein, wie zum Beispiel „Wasser“ von John Boyne, der erste Teil seines großen Erzählprojekts „Die Elemente“, oder Klassiker wie Harper Lees Südstaaten-Epos „Wer die Nachtigall stört“. Das kann ein Bestseller wie „Der Magier im Kreml“ von Giuliano da Empoli sein oder ‚Geheimtipps‘ wie die Romane des Norwegers Tarjei Vesaas („Frühlingsnacht“, „Das Eis-Schloss“). Science-Fiction oder historische Geschichten, dicke Schinken und schmale Bändchen - zur Auswahl steht (fast) alles, was sich zwischen zwei Buchdeckeln findet.
Seiten-Weise. Die Schreibwerkstatt
Hybrid-Seminar: Sie können in Präsenz oder online teilnehmen und auch beide Möglichkeiten abwechselnd nutzen. Haben Sie schon einmal daran gedacht, zu schreiben? Ihre Gedanken zu Papier zu bringen? Aus eigenen Erlebnissen eine Geschichte zu machen oder eine zu erfinden? Schreiben ist ein Handwerk, und das heißt: Man kann es lernen. Wenn Sie es also mit dem Schreiben versuchen möchten, müssen Sie nicht auf Genieblitze oder den Kuss einer Muse warten: In der Schreibwerkstatt können Sie es ausprobieren! Ein bisschen Theorie muss sein, aber vor allem praktische Übungen: Woher nehme ich Stoff für eine Geschichte? Soll es eine Kurzgeschichte werden oder ein Märchen oder mal ein Gedicht? Wie muss ein Anfang aussehen, damit er den Leser nicht mehr loslässt? Wie schreibe ich einen lebendigen Dialog? Auch Schreibspiele stehen immer wieder auf dem Programm. Da gibt es zum Beispiel ein Bild, zu dem man spontan schreibt, was einem einfällt, oder Bandwurmtexte, bei denen jeder reihum einen Satz schreibt. Denn vor allem soll es Spaß machen, das Schreiben, das Zuhören und der Austausch darüber! Außerdem schauen wir anderen über die Schulter, indem wir Geschichten lesen – aus anderen Schreibgruppen ebenso wie aus der Werkstatt professioneller Autor/innen – und darüber diskutieren: Was macht eine gute Geschichte aus? Was für Anregungen geben sie uns für unser eigenes Schreiben? Natürlich kann jede/r auch eigene Texte vorstellen und ein Feedback bekommen. Und da hier alle einmal Autor/in, einmal Kritiker/in sind, gibt es garantiert nur konstruktive Kritik! Der Kurs kann, je nach Lage in der Corona-Krise und den Wünschen der Teilnehmer*innen, auch ganz oder teilweise online stattfinden.
Deutsch-jüdische und israelische Literatur
Seit Heinrich Heine und bis in die Gegenwart sind jüdische Autoren und Autorinnen ein wichtiger Bestandteil der deutschen Literatur.
In ihren Werken kommt zum Ausdruck, was man die „deutsch-jüdische Symbiose“ zu nennen pflegte.
Aber nicht erst seit Hitler war dieser Begriff sehr problematisch und wird heute kaum noch verwendet.
Seit etwa zwei Generationen gibt es in Deutschland auch jüdische Autoren und Autorinnen aus einem anderen Land: aus Israel.
Nach der Staatsgründung 1948 dauerte es noch etwa zwei Jahrzehnte, bis diese Literatur international bekannt wurde, und seit den 1980er Jahren sind Namen wie Amos Oz, Zruya Shalev oder David Grossman auf dem deutschen Buchmarkt sehr präsent.
Als Dichter und Verleger kennt Michael Krüger viele israelische Autoren persönlich; Jakob Hessing, Autor und Germanist an der Hebräischen Universität in Jerusalem, erforscht die Geschichte der deutsch-jüdischen Literatur. In einem Gespräch tauschen sie ihre Erfahrungen aus.
Franz Kafka und Prag
Prag, die Hauptstadt Böhmens, war um 1900 durchaus nicht das gemütliche k.u.k.-Reservat, das sich heutige Touristen gerne vorstellen.
Die Stadt war geprägt von sich zuspitzenden nationalen Gegensätzen zwischen Tschechen und Deutschen, was vor allem die jüdische Bevölkerung in eine prekäre Lage versetzte.
Aber auch das Tempo, mit dem eine Vielzahl technischer Innovationen innerhalb weniger Jahre durchgesetzt wurde, ließ bei vielen Bewohnern das Gefühl aufkommen, am Ende einer Epoche zu stehen.
Sehr genau registrierte Kafka die unheimliche Faszination dieser Herausforderung: Telefone, Diktiergeräte, nächtlich beleuchtete Straßen, elektrische Trams und nicht zuletzt Kinos veränderten auch seinen Alltag.
Dr. Reiner Stach studierte Philosophie, Literaturwissenschaft und Mathematik.
1987 erschien seine Monographie ›Kafkas erotischer Mythos‹. 1999 gestaltete Stach die Ausstellung ›Kafkas Braut‹, in der er den Nachlass Felice Bauers präsentierte, den er in den USA entdeckt hatte.
2002 und 2008 erschienen die ersten beiden Bände der hochgelobten dreiteiligen Kafka-Biographie. 2008 wurde Reiner Stach für ›Kafka: Die Jahre der Erkenntnis‹ mit dem Sonderpreis zum Heimito-von-Doderer-Literaturpreis ausgezeichnet.
Für sein herausragendes Gesamtwerk auf dem Feld der literarischen Biographik erhielt er 2016 den Joseph-Breitbach-Preis.
Seiten-Weise. Die Schreibwerkstatt
Hybrid-Seminar: Sie können in Präsenz oder online teilnehmen und auch beide Möglichkeiten abwechselnd nutzen. Haben Sie schon einmal daran gedacht, zu schreiben? Ihre Gedanken zu Papier zu bringen? Aus eigenen Erlebnissen eine Geschichte zu machen oder eine zu erfinden? Schreiben ist ein Handwerk, und das heißt: Man kann es lernen. Wenn Sie es also mit dem Schreiben versuchen möchten, müssen Sie nicht auf Genieblitze oder den Kuss einer Muse warten: In der Schreibwerkstatt können Sie es ausprobieren! Ein bisschen Theorie muss sein, aber vor allem praktische Übungen: Woher nehme ich Stoff für eine Geschichte? Soll es eine Kurzgeschichte werden oder ein Märchen oder mal ein Gedicht? Wie muss ein Anfang aussehen, damit er den Leser nicht mehr loslässt? Wie schreibe ich einen lebendigen Dialog? Auch Schreibspiele stehen immer wieder auf dem Programm. Da gibt es zum Beispiel ein Bild, zu dem man spontan schreibt, was einem einfällt, oder Bandwurmtexte, bei denen jeder reihum einen Satz schreibt. Denn vor allem soll es Spaß machen, das Schreiben, das Zuhören und der Austausch darüber! Außerdem schauen wir anderen über die Schulter, indem wir Geschichten lesen – aus anderen Schreibgruppen ebenso wie aus der Werkstatt professioneller Autor/innen – und darüber diskutieren: Was macht eine gute Geschichte aus? Was für Anregungen geben sie uns für unser eigenes Schreiben? Natürlich kann jede/r auch eigene Texte vorstellen und ein Feedback bekommen. Und da hier alle einmal Autor/in, einmal Kritiker/in sind, gibt es garantiert nur konstruktive Kritik! Der Kurs kann, je nach Lage in der Corona-Krise und den Wünschen der Teilnehmer*innen, auch ganz oder teilweise online stattfinden.