Heimatkunde
Kurse (14)
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Besichtigung des Hofs Schulze Niehues, Freckenhorst
In dieser Veranstaltungsreihe "Mit der VHS zu Gast bei…" besuchen wir Unternehmen, Bildungseinrichtungen und andere Institutionen. Die Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit, sich über die Arbeit und die Aktivitäten der jeweiligen Einrichtung zu informieren, direkte Einblicke zu erhalten und ins Gespräch mit den Akteuren vor Ort zu kommen. Die Anreise erfolgt eigenständig und die Teilnahme ist kostenfrei.
Am 29.09.2026 sind wir zu Gast auf dem Hof Schulze Niehues in Freckenhorst. Der Hof in der Bauerschaft Flintrup ist zugleich eine sogenannte „Fachschule Reiten“. Die moderne Reitanlage bietet neben drei Hallen diverse Außenplätze, luftige Stallungen und Weiden. Die Gäste können hier Reitlehrgänge mit und ohne Übernachtung absolvieren – auch hofeigenen Pferden oder den eigenen Vierbeinern. Zum Team gehören 25 Mitarbeiter*innen. Bei der Hofbesichtigung werden Ludger und Jan Schulze Niehues die Entwicklung des Hofes aufzeigen. Die Gruppe erhält Einblicke in die Gästeunterbringung, die Stallungen und die Trainingsanlage. Nicht zuletzt wird es auch um die Herausforderungen gehen, vor denen ein auf Dienstleistungen ausgerichteter landwirtschaftlicher Betrieb – auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels – steht.
Die Dauer der Exkursion ist auf 2,5 Stunden angelegt. Treffpunkt ist der Hofeingang vor dem Haupthaus (Flintrup 3, 48231 Warendorf – Freckenhorst)
Eine vorherige Anmeldung bei der VHS Warendorf ist erforderlich, da die Zahl der Plätze begrenzt ist.
Werksführung bei Claas, Harsewinkel
In dieser Veranstaltungsreihe "Mit der VHS zu Gast bei…" besuchen wir Unternehmen, Bildungseinrichtungen und andere Institutionen. Die Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit, sich über die Arbeit und die Aktivitäten der jeweiligen Einrichtung zu informieren, direkte Einblicke zu erhalten und ins Gespräch mit den Akteuren vor Ort zu kommen. Die Anreise erfolgt eigenständig und die Teilnahme ist kostenfrei.
Am 05.06.2026 bietet CLAAS der VHS Warendorf im nach eigener Aussage „modernsten Erntemaschinenwerk der Welt“ eindrucksvolle Einblicke in die Produktion der Landmaschinen und damit Produkterlebnisse aus erster Hand. Das CLAAS Werk in Harsewinkel, das seit 1936 über 400.000 Mähdrescher produziert hat, gehört heute zu den führenden Produktionsstandorten für landwirtschaftliche Maschinen. Während der Tour erhalten Sie Einblicke in das beeindruckende, 65 Hektar große Werksgelände, das etwa 3.500 Mitarbeitende beschäftigt. Hier entstehen CLAAS-Modelle wie der Mähdrescher LEXION, der Feldhäcksler JAGUAR und der Traktor XERION.
Die Dauer der Exkursion ist auf ca. 3 Stunden angelegt. Treffpunkt ist auf dem Firmengelände von Claas, am „Mühlenwinkel“ und dem CLAAS-Technopark.
Eine vorherige Anmeldung bei der VHS Warendorf ist erforderlich, da die Zahl der Plätze begrenzt ist.
Bitte beachten Sie: Das Mindestalter für die Werksbesichtigung ist 14 Jahre.
GRÖNLAND – einst und jetzt
Grönland ist in aller Munde, aber nur wenige kennen das Land aus eigener Anschauung. Auch US-Präsident Trump war noch nie dort, schickt aber regelmäßig seine Vertreter, um US-Ansprüche auf die größte Insel der Erde zu untermauern.
Grönland ist ist ein besonderes Land. Vor allem ist es kaum grün (wie der Name suggeriert), sondern immer noch fast ausschließlich weiß, nahezu völlig mit Eis bedeckt und entsprechend so dünn besiedelt wie kein anderes Land der Welt. Auf mehr als 2 Mill. km² leben weniger Menschen als in Castrop-Rauxel, und die auch nur in den Küstenregionen in West- und Südgrönland. Diese Inuit streben – das zeigen alle jüngsten Abstimmungen – nach mehr Unabhängigkeit und möchten mehrheitlich keine US- Bürger werden, aber auch keine Dänen sein, die bislang – bei aller Autonomie Grönlands – noch die Oberhoheit besitzen. In die EU beispielsweise hat Grönland nie gewollt.
Der Referent machte sich von Island aus auf den Weg nach Ostgrönland und stellt die Region um die Stadt Tasiilaq vor und die auf Grönland lebenden Menschen mit ihrer ganz eigenen Kultur, Sprache, Tradition und Geschichte.
Die ausländischen Besucher fasziniert zudem die unberührt erscheinende Natur, die man meist zu Fuß oder per Boot erkundet – möglichst in Begleitung Einheimischer. Clemens Schmale zeigt Bilder aus dem Spätsommer, wenn viele Eisberge unterwegs sind und weniger Kreuzfahrer. Er traf auch mehrfach den bekannten Südtiroler Grönland - Forscher und Autor Robert Peroni.
Der Referent besuchte alle Länder Nordeuropas und referiert zuweilen über die Färöer-Inseln, die einen ähnlichen Autonomiestatus haben wie der große Nachbar Grönland.
Studienfahrt zur Wewelsburg in Büren
Am Samstag, den 7. November 2027, bietet die Volkshochschule eine Studienfahrt zur Wewelsburg bei Büren an. Die markante, dreieckige Burganlage ist heute eine zentrale Erinnerungs- und Gedenkstätte und ein bedeutender Lernort zur Geschichte des Nationalsozialismus.
Die Wewelsburg steht exemplarisch für die Verflechtung von Ideologie und Gewalt: Einerseits planten die Nationalsozialisten hier ein ideologisches Zentrum der SS, andererseits entstand in unmittelbarer Nähe ein Konzentrationslager. Als Ort der Täter wie der Opfer eröffnet die Wewelsburg einen eindringlichen Zugang zur Geschichte des NS-Regimes.
Im Mittelpunkt des Besuchs steht die Dauerausstellung „Ideologie und Terror der SS“, die auf über 850 m² die Geschichte der Wewelsburg im Nationalsozialismus umfassend dokumentiert. Sie verknüpft lokale Ereignisse mit übergeordneten historischen Zusammenhängen und macht die Mechanismen von Herrschaft, Propaganda und Verfolgung anschaulich nachvollziehbar.
Eine fachkundige Führung begleitet die Gruppe durch die Ausstellung. Darüber hinaus werden Perspektiven eröffnet, sich vertieft mit Einzelschicksalen auseinanderzusetzen: Wer waren die Menschen, die hier wirkten – als Täter oder als Opfer? Biografische Zugänge ermöglichen es, individuelle Lebenswege nachzuvollziehen und historische Entwicklungen besser zu verstehen.
Neben dem geführten Programm bleibt Zeit für eigene Erkundungen sowie für Austausch und Diskussion in der Gruppe.
Die Studienfahrt richtet sich an alle, die sich für Geschichte und politische Bildung interessieren und sich intensiv mit Fragen von Verantwortung, Erinnerungskultur und demokratischen Werten auseinandersetzen möchten.
Es handelt sich bei der Studienfahrt um eine Kooperation der VHS Warendorf mit der VHS Reckenberg-Ems.
Gebühr: 30,- € p. P.
Leistungen:
·Busfahrt ab Warendorf Bahnhof über Rheda-Wiedenbrück nach Büren/Wewelsburg und zurück
·Eintritt und Führung in der Wewelsburg
·Begleitung durch die Volkshochschule
8:30 Uhr ab Warendorf Bahnhof. Die Rückkehr ist für ca. 19 Uhr geplant.
"Telgte.wunderbar - Unsere Stadt von oben erleben"
Entdecken Sie Telgte aus Perspektiven, die Ihnen bisher verborgen blieben! Siegfried Becker und Stefan Brauckmann, zwei leidenschaftliche Drohnenpiloten, haben die Stadt über einen Zeitraum von sieben Jahren mit ihrer Drohnentechnik aus der Luft erkundet und dabei faszinierende Film- und Fotoaufnahmen gesammelt. Vom malerischen Westbevern bis hinauf nach Raestrup - ihre Reisen führten sie durch alle Ecken des Telgter Stadtgebiets und fingen nicht nur atemberaubende Bilder der Stadt, sondern auch den Wandel und die Entwicklung der Region zu verschiedenen Jahreszeiten ein.
Der daraus entstandene Film ist weit mehr als ein gewöhnliches Dokument der Stadtentwicklung. Es ist eine visuelle Reise, die uns poetisch und zugleich dokumentarisch die Schönheit und Entwicklung Telgtes näherbringt. In einer einzigartigen Kombination aus Kunst und Realität offenbart sich dem Zuschauer eine neue, ungewohnte Perspektive auf unsere Heimat – mal idyllisch, mal lebendig, immer jedoch faszinierend und eindrucksvoll. Der Film zeigt nicht nur die sichtbaren Veränderungen, sondern auch die subtile Schönheit, die Telgte in all seinen Facetten zu bieten hat.
Genießen Sie einen besonderen Abend, an dem Sie Telgte aus der Vogelperspektive entdecken – und vielleicht die Stadt und ihre Entwicklung mit neuen Augen sehen.
Mit den beiden VHS-Dozenten Siegfried Becker als Leiter des Fotoforums und Stefan Brauckmann, Dozent für Drohnenflug, haben sich zwei ambitionierte Telgter zusammengetan, die Ihre Heimatstadt einmal ganz anders in den Blick genommen haben.
Kooperationsveranstaltung von Stadt Telgte mit der VHS Warendorf!
Die kleinste Perle des Kaukasus -
Armenien ist klein, Armenien ist alt und Armenien ist wunderschön. Gleich drei Gründe also, den kleinsten Staat im Kaukasus zu besuchen. Halb Europa, halb Asien ist der einzige internationale Flughafen in Jerevan nur gut 4 Flugstunden entfernt. Kaum halb so groß wie Bayern, hat das Binnenland viel zu bieten – weite Ebenen, hohe Berge, einsame Dörfer, den größten See im Kaukasus (doppelt so groß wie der Bodensee) und die herrlichsten Blicke auf den kleinen und großen Ararat mit mehr als 5000m Höhe.
Der berühmte Berg der Arche Noah liegt jedoch schon in der Türkei, und die geopolitische Lage machte den Armeniern schon immer zu schaffen, eingepfercht zwischen dem ehem. Osmanischen Reich und dem Erzfeind Aserbaidschan, zwischen Persern und Russen. Nur zum kleinen Nachbarn Georgien ist das Verhältnis relativ unverkrampft, legen doch beide größten Wert auf ihre kulturelle Identität, ihre nationale Souveränität, auf ihre eigene Sprache und die eigene Schrift. Das Verhältnis zu Moskau wird allerdings oft sehr unterschiedlich gesehen. Stolz ist die armenisch-apostolische Kirche auch darauf, als ältestes christliches Land der Welt zu gelten.
Schon deshalb zählen die Klöster und Kirchen (es sind tausende!) zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten. Aber auch die Natur mit ihren Nationalparks beeindrucken Touristen und Wanderer, und die Jazzclubs von Jerevan sind vielleicht die besten jenseits des Schwarzen Meeres und locken mit guten heimischen Weinen und exzellenten Kognaks.
Clemens Schmale stellt das Land der kurzen Wege, das Heimatland des großen Charles Aznavour (eigentlich Aznavourian), in all seinen Facetten vor. Zum ersten Mal besuchte der Referent die kaukasischen Republiken in der Sowjetzeit. Auf diese Epoche wird im Vortrag ebenso eingegangen wie auf die übrige jahrtausendalte, wechselvolle Geschichte Armeniens.
Wo die Vielfalt Wurzeln schlägt – der Wald als artenreicher Lebensraum
Der Vortrag nimmt die Zuschauer mit auf eine spannende Entdeckungsreise durch unsere heimischen Wälder. Der Naturfotograf und Biologe Dr. Olaf Niepagenkemper zeigt faszinierende Einblicke in die Vielfalt der Waldlebensräume, von den bodenbewohnenden Pflanzen bis hin zu seltenen Vogelarten. Besonders eindrucksvoll sind seine Beobachtungen von Ziegenmelker und Schwarzstorch, die in abgelegenen Waldgebieten vorkommen. Mit eindrucksvollen Fotografien vermittelt der Vortrag die Schönheit, Vielfalt und Dynamik der Wälder und macht erlebbar, wie schützenswert diese Lebensräume für Tiere und Pflanzen sind „Erlebte Natur im Bild festgehalten." In diesen neuen Foto-/Filmreportagen nimmt Olaf Niepagenkemper verschiedenste Natur- und Kulturlandschaften ganz in der Nähe und Europas in seinen ganz besonderen Blick.
Nach dem Studium der Geographie und Biologie vertiefte der Münsteraner Olaf Niepagenkemper seine ornithologischen und botanischen Kenntnisse und fand in der Naturfotografie seine große Passion. Seine fotografischen Ziele befinden sich vornehmlich in Deutschland, vor allem in Nordrhein-Westfalen und hier im Wesentlichen in der Umgebung von seiner Heimatstadt Münster. Aber auch das deutsche Wattenmeer, Norwegen, Schweden, Polen und Schottland hat er mit der Kamera bereist. Es geht ihm dabei nicht um die dokumentarische Abbildung von spektakulären Arten. Kreative Sichtweisen und besondere Perspektiven sowie außergewöhnliche Lichtsituationen bestimmen seine Arbeiten. Er versucht Menschen für seine Bilder zu interessieren, die sonst den aus seiner Sicht so wichtigen Bezug zur Natur aus den Augen verloren haben. Denn nur eine Natur, deren Besonderheiten man kennt, für deren Schutz setzt man sich auch ein.
Eine Veranstaltung im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltungsreihe der VHS Warendorf in Zusammenarbeit mit dem Verein OK.OstbevernKultur zum Thema Wald:
Wunderwelt Wald - erkennen, erfahren, erleben
Der Wald, die Lunge unseres Planeten, ist Gegenstand unzähliger Erzählungen, Märchen und Gedichte, er ist Oase, Rohstofflieferant und Klimastabilisator, Erholungsort und Heimat einer unglaublichen Artenvielfalt. Eine Handvoll Waldboden enthält allein ein Mikrobiom mit Milliarden von Lebewesen. 80 % der bekannten Landlebewesen und Pflanzen haben ihre Heimat im Wald. Der Wald ist das artenreichste Biotop auf der Welt.
Aber – in Deutschland leidet der Wald seit Jahren. Lediglich ein Fünftel des Baumbestandes gilt uneingeschränkt als gesund. Immerhin, ein Drittel Deutschlands wird noch von Wald bedeckt. Die Waldfläche im Kreis Warendorf macht zwar nur die Hälfte aus, ein Sechstel der Fläche des Kreises. Umso erhaltenswerter ist diese Fläche Die VHS Warendorf widmet dem Thema Wald in Zusammenarbeit mit dem Verein OK.OstbevernKultur eine ganze Semesterreihe. Weil das Thema uns alle angeht. Die Möglichkeiten und die Schwierigkeiten der Entwicklung der Wälder bei uns, welche Lösungsansätze gibt es dafür? Nicht allein die Fachleute und die Waldbesitzer, wir alle und unsere Einstellungen sind entscheidend, wie der Wald der Zukunft bei uns aussehen wird.
Traumhafte Toskana – Eine Multivision voller Licht, Kultur und Lebensgefühl
Sanfte Hügel, endlose Zypressenalleen und Städte voller Geschichte: Die Multivision „Traumhafte Toskana“ entführt das Publikum auf eine faszinierende Reise in eine der schönsten Kulturlandschaften Europas. In eindrucksvollen Bildern verschmelzen Natur, Kunst und italienische Lebensfreude zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Von den berühmten Kulturschätzen in Pisa und Florenz über die mittelalterlichen Gassen von Siena, Volterra und San Gimignano bis hin zu den eindrucksvollen Landschaften des Val d’Orcia und dem ursprünglichen Süden mit Pitigliano und Sorano zeigt der Referent die Toskana in all ihren Facetten.
Persönliche Erlebnisse und fundierte Hintergrundinformationen vermitteln ein lebendiges Bild von Kultur und Geschichte dieser einzigartigen Region. Ergänzt wird die Multivision durch praktische Tipps und Anregungen für die eigene Reiseplanung.
„Traumhafte Toskana“ ist mehr als eine Reisepräsentation – sie ist eine Hommage an das
italienische Lebensgefühl, an Genuss, Gelassenheit und die Schönheit des Augenblicks.
Ein Abend für alle Sinne – inspirierend, emotional und voller Fernweh.
TELGTE 25.26
Die Multivision „Telgte 25.26“ widmet sich auf eindrucksvolle Weise dem Alltagsleben in Telgte und rückt dabei die Menschen in den Mittelpunkt, die diese Stadt prägen. In einer abwechslungsreichen multimedialen Bilderschau werden Fotografien von Telgter Bürgerinnen und Bürgern gezeigt, aufgenommen in ganz unterschiedlichen privaten und beruflichen Situationen. So entsteht ein vielschichtiges Porträt der Stadt in den Jahren 2025 und 2026 – authentisch, nahbar und voller persönlicher Geschichten.
Die Fotos zeigen Momente des Alltags, die oft unbeachtet bleiben, und machen zugleich sichtbar, wie vielfältig die Lebensrealitäten in Telgte sind. Ob im familiären Umfeld, am Arbeitsplatz, in Vereinen oder im öffentlichen Raum – die Bilder geben Einblicke in das soziale Miteinander der Stadtgemeinschaft.
Ein zentrales Anliegen der Multivision ist es, der Frage nachzugehen, was Telgte im Besonderen auszeichnet und warum die Stadt für viele Menschen als lebenswert gilt.
Realisiert wurde das Projekt vom engagierten VHS-Fotoforum, an dem rund 20 Fotografinnen und Fotografen beteiligt sind. Sie hatten die Möglichkeit, eigene thematische Schwerpunkte zu setzen und ihre individuelle fotografische Handschrift einzubringen. Dadurch entsteht eine spannende Mischung aus unterschiedlichen Blickwinkeln, Stilen und Erzählweisen, die die Multivision besonders lebendig und abwechslungsreich macht.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Volkshochschule Warendorf mit der Stadt Telgte und bietet Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, ihre Stadt aus neuen Perspektiven kennenzulernen. „Telgte 25.26“ ist damit nicht nur eine fotografische Dokumentation, sondern auch ein kultureller Beitrag, der zum Nachdenken, Wiedererkennen und Austausch einlädt.
Bretagne – Land im Meer
Tief im Westen Europas liegt ein Landstrich, der geprägt wird vom Meer: die Bretagne. Zahllose Leuchttürme sprenkeln die Küste, endlose Sandstrände wandeln sich im Rhythmus des höchsten Tidenhubes Europas, Inseln wie Ouessant und Belle-Ile trotzen der Wucht der Winterstürme, Fischerdörfer ducken sich in tiefe Buchten und Städte wie Morlaix, Saint-Malo, Douarnenez, Brest, Roscoff und Concarneau erzählen vom Leben des Menschen an und mit der See.
Im Landesinneren erstrecken sich die mythischen Wälder der Brocéliande und des Huelgoat und verstreut über das Land künden Megalithanlagen wie Carnac oder Gavrinis davon, dass wir Menschen schon immer Kontakt mit dem Göttlichen suchten.
Besondere Landstriche ziehen ungewöhnliche Charaktere an und die Bretagne bildet keine Ausnahme: Joséphine ging den Weg von der Bankerkarriere in eine der größten Fischauktionshallen Frankreichs, Myrdhin gilt als einer der bedeutenden Harfenisten und Druiden Frankreichs, Eric Baron hat es mit seinem Bio-Cidre bis in die Weinkeller des Élysée-Palastes geschafft, der Paludier Matthieu erntet in der Guérande das Fleur de Sel und Nadine Chaminand verschreibt sich als Stickerin dem traditionellen Kopfschmuck im Pays Bigouden.
Eli und Hartmut Krinitz erkundeten an Bord eines Traditionsseglers die Küste, befuhren mit einer Penichette, einem Kajütboot, den von alten Bäumen flankierten „Canal de Nantes à Brest“, überflogen die Pointe du Raz und die Insel Sein mit einem Ultralight und umrundeten die Crozon-Halbinsel auf dem Fernwanderweg GR34.
Letztlich führen in der Bretagne aber alle Wege ans Meer und schließlich nach Finistère, ans Ende der Welt: dorthin, wo alles beginnt.
Hartmut Krinitz hat mehr als ein Jahr in der Bretagne verbracht und verbindet bei seiner Multivision hochklassige Fotografie, authentische Musik, Literaturauszüge, Originaltöne und fundierten Live-Kommentar zu einem eigenständigen Stil.
Baltikum - Estland, Lettland, Litauen und Königsberg
Baltikum - Estland, Lettland, Litauen und Königsberg
Multi-Visions-Show von Roland Marske, Jules Verne Berlin
Die Ostsee stößt im Nordosten Europas auf die Ufer von drei kleinen Ländern: Litauen, Lettland und Estland, wo die Ostsee "Westsee" heißt. Zusammen sind die drei baltischen Länder nicht einmal halb so groß wie Deutschland und mit nur rund sechs Millionen Einwohnern äußerst dünn besiedelt.
Mit viel Neugier im Gepäck, historischer Kenntnis und feinem Gespür für die heiklen aktuellen politischen Fragen ist der Berliner Journalist und Fotograf Roland Marske mehrfach durch das Baltikum gereist. Auf Einladung der VHS Warendorf gastiert er am 23.03.2027 im Saal des Rochus-Hospitals in Telgte.
Die aufwendig produzierte Multi-Visions-Show zeigt drei auffallend unterschiedliche Staaten, die mit viel Schönem und Interessantem überraschen:
Von den weißen Sanddünen der Kurischen Nehrung über die kilometerlangen,
menschenleeren Strände Lettlands zur estnischen Inselwelt. Das Baltikum war der westlichste Außenposten der Sowjetunion. Als militärisches Sperrgebiet in fünfzigjährigem Dämmerschlaf versunken, entfalten sie heute schüchtern einen ganz eigenen Zauber als Ferieninseln.
Von der nordischen Melancholie des flachen Landes und der Weite und Schönheit ausgedehnter Wälder, tiefer Moore und Flusslandschaften. Sie erinnern daran, dass man schon fast in Skandinavien ist.
Von mächtigen Deutsch-Ordensburgen, alten Herrensitzen des deutschbaltischen Adels und Königsberg, die ehemalige Hauptstadt Ostpreußens, die heute Kaliningrad heißt. Sie zeugen auch von deutscher Vergangenheit im Baltikum.
Von den drei Hauptstädte Tallinn, Riga und Vilnius, in denen das alte Europa die Jahrhunderte unbeschadet überstanden zu haben scheint. Stolz verweisen sie auf ihren Platz in der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO.
Roland Marskes Show über das Baltikum zeigt Bilder voller Poesie, die die Sehnsucht wecken, diese vom Tourismus noch fast unentdeckt und wenig beachtete Region Europas nicht nur auf der Leinwand zu entdecken. Garantiert!
Über das JULES VERNE Team:
Unter dem Markenzeichen JULES VERNE präsentiert das Fotografen- und Journalisten-Team um den Berliner Fotografen Roland Marske seit vielen Jahren erfolgreich seine einmaligen Multi-Visions-Shows über die schönsten und interessantesten Regionen der Erde. Mehrmonatige Reisen, intensive Auseinandersetzung und konsequente fotografische Umsetzung, aufwendige Recherche, unzählige Gespräche, viel Schweiß und noch mehr Spaß liefern die Hintergründe und Geschichten. So sind in den letzten Jahren eine ganze Reihe aufwendig gestalteter Multi-Visions-Shows entstanden, die mit Spezial-Projektoren auf bis zu 60 m² Leinwand projiziert werden - perfekte Illusionen, die in ihrer Wirkung durch die akustische Vielfalt passender Musik sowie intelligenten, humorvollen und persönlichen Kommentaren optimal ergänzt werden.
Mit diesem Erfolgskonzept begeistert JULES VERNE inzwischen nicht nur das Publikum in Deutschland, sondern auch in den USA und Kanada. Texte und Bilder der Autoren wurden u.a. in GEO, Merian und Time Life sowie in Reiseführern und Kalendern veröffentlicht.
Japan – im Land der aufgehenden Sonne
Japan – im Land der aufgehenden Sonne
Multi-Visions-Show
von Roland Marske, Jules Verne Berlin
Mit einem Bein tief in der Tradition verwurzelt, mit dem anderen aber schon in ferner Zukunft, ist Japan ein Land verwirrender Gegensätze.
Es überwältigt mit einer Hightech-Gesellschaft, in der die Menschen in pulsierenden, ausufernden Mega-Citys leben, zugleich aber fest in alten Traditionen verwurzelt sind. Es verzaubert mit atemberaubender Natur, ehrwürdigen Tempeln, herzerwärmender Freundlichkeit und unbeschreiblichen kulinarischen Genüssen. Es befremdet aber auch mit zersiedelten Landschaften und hässlichen, immer gleich aussehenden Städten. Und es ängstigt mit unberechenbaren Naturgewalten, überfüllten U-Bahnen, giftigem Fisch und komplizierten Toiletten.
Japan ist eine Gesellschaft, die nach völlig anderen Regeln funktioniert als unsere. Der Berliner Journalist und Fotograf Roland Marske hat sich auf mehreren Reisen den Geheimnissen Japans genähert. Spannend und tiefgründig, mit viel Witz und Charme, berichtet er von den Feinheiten der japanischen Kultur, der fremdartigen japanischen Lebensart und atemberaubenden Landschaften.
Der Zuschauer geht aus dieser fulminanten Multi-Visions-Show mit der erfrischenden Erkenntnis nach Hause, dass in Japan alles auch ganz anders, manches sogar besser geht, als bei uns. Und genau das ist es, was Japan als Reiseland so faszinierend macht.
„Wer einen Matscha nicht von einem Manga unterscheiden kann, noch nie auf einem Futon auf Tatami-Matten geschlafen oder ein öffentliches Bad mit nackten Fremden geteilt hat, sollte sich die Japanshow von Roland Marske ansehen.“ ML 2025
Über das JULES VERNE Team:
Unter dem Markenzeichen JULES VERNE präsentiert das Fotografen- und Journalisten-Team um den Berliner Fotografen Roland Marske seit vielen Jahren erfolgreich seine einmaligen Multi-Visions-Shows über die schönsten und interessantesten Regionen der Erde. Mehrmonatige Reisen, intensive Auseinandersetzung und konsequente fotografische Umsetzung, aufwendige Recherche, unzählige Gespräche, viel Schweiß und noch mehr Spaß liefern die Hintergründe und Geschichten. So sind in den letzten Jahren eine ganze Reihe aufwendig gestalteter Multi-Visions-Shows entstanden, die mit Spezial-Projektoren auf bis zu 60 m² Leinwand projiziert werden - perfekte Illusionen, die in ihrer Wirkung durch die akustische Vielfalt passender Musik sowie intelligenten, humorvollen und persönlichen Kommentaren optimal ergänzt werden.
Mit diesem Erfolgskonzept begeistert JULES VERNE inzwischen nicht nur das Publikum in Deutschland, sondern auch in den USA und Kanada. Texte und Bilder der Autoren wurden u.a. in GEO, Merian und Time Life sowie in Reiseführern und Kalendern veröffentlicht.
Der Darß in Mecklenburg-Vorpommern – wo Hirsche rufen und Kraniche rasten
Der Darß ist eine einzigartige Halbinsel an der Ostsee und Teil des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. In den letzten Jahren besuchte der Münsteraner Naturfotograf und Biologe Dr. Olaf Niepagenkemper den Nationalpark im Frühjahr und Herbst. Geprägt von Dünen, Wäldern und Bodden, bietet das Gebiet beeindruckende Naturerlebnisse wie die Hirschbrunft und den Kranichzug. Als wichtiger Lebensraum für zahlreiche Tierarten ist der Darß ein Ort wilder Schönheit.
Trotz zunehmenden Tourismus bleibt die Halbinsel ein Ort der Ruhe, der Wildnis und intensiver Naturerlebnisse, der Naturfreunde seit Jahrzehnten in seinen Bann zieht.„Erlebte Natur im Bild festgehalten." In diesen neuen Foto-/Filmreportagen nimmt Olaf Niepagenkemper verschiedenste Natur- und Kulturlandschaften ganz in der Nähe und Europas in seinen ganz besonderen Blick.
Nach dem Studium der Geographie und Biologie vertiefte der Münsteraner Olaf Niepagenkemper seine ornithologischen und botanischen Kenntnisse und fand in der Naturfotografie seine große Passion. Seine fotografischen Ziele befinden sich vornehmlich in Deutschland, vor allem in Nordrhein-Westfalen und hier im Wesentlichen in der Umgebung von seiner Heimatstadt Münster. Aber auch das deutsche Wattenmeer, Norwegen, Schweden, Polen und Schottland hat er mit der Kamera bereist. Es geht ihm dabei nicht um die dokumentarische Abbildung von spektakulären Arten. Kreative Sichtweisen und besondere Perspektiven sowie außergewöhnliche Lichtsituationen bestimmen seine Arbeiten. Er versucht Menschen für seine Bilder zu interessieren, die sonst den aus seiner Sicht so wichtigen Bezug zur Natur aus den Augen verloren haben. Denn nur eine Natur, deren Besonderheiten man kennt, für deren Schutz setzt man sich auch ein.