Kultur-/Landesgeschichte
Kurse (2)
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Qualifizierung zum/r Gästeführer*in für die Region Münsterland
Die Region Münsterland ist eine Schatzkiste, reich an großen und kleinen Sehenswürdigkeiten, die sie für auswärtige Gäste attraktiv macht. Um die touristischen „Schätze“ der Region sichtbar und erlebbar zu machen, sind in vielen Gemeinden des Münsterlandes Gästeführerinnen und Gästeführer aktiv. Sie führen zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch Dörfer, Städte und die Landschaft der Region, erklären regionaltypische Besonderheiten und vermitteln auf freundliche, unterhaltsame und kompetente Weise Wissen zu Land und Leuten. Haben Sie vielleicht Lust, dazu zu gehören? Wenn Sie kommunikativ sind und Freude am Umgang mit anderen Menschen haben, wenn Sie sich gerne weiterbilden und Interesse an der Geschichte und Kultur des Münsterlandes haben, dann ist die Tätigkeit als Gästeführerin oder Gästeführer für Sie genau das Richtige. Der Weg dorthin ist keine Zauberei, denn die Gästeführer-Qualifizierung der Volkshochschule Warendorf bietet Ihnen das gesamte Handwerkszeug, das Sie benötigen, um Gästen die Schönheit Ihrer Heimat zu erschließen. Wir helfen Ihnen, selbstbewusst und souverän Gästegruppen zu leiten, spannende Themen zu erarbeiten und Ihre Führungen optimal vorzubereiten. Während des sechsmonatigen Kurses werden Sie individuell betreut und lernen in einer angenehmen Gruppenumgebung nach den Grundsätzen moderner Erwachsenenbildung. Der erfolgreiche Abschluss einer Gästeführer-Qualifizierung bildet eine gute Grundlage für Ihre Vermittlung als Gästeführer*in durch die Tourismusbüros in den Städten und Gemeinden des Münsterlandes. Sie erhalten ein Zertifikat, mit dem Sie Ihre qualifizierte Ausbildung als Gästeführer:in bei den entsprechenden Auftraggebern belegen können. Wichtiger Hinweis für Interessierte:Interessierte wenden sich bitte zur Beratung direkt an den Ansprechpartner bei der VHS Warendorf: Frank BüningTel.: 02581-938412E-Mail: buening@vhs-warendorf.de
Cahokia: Eine präkolumbische indigene Hochkultur in Nordamerika
Lange ging die historische Forschung von der These aus, indigene Hochkulturen hätte es vor der Ankunft der Europäer ausschließlich in Süd- und Mittelamerika gegeben.
Demgegenüber seien nördlich des Rio Grande nur nomadisierende Sammler- und Jägerkulturen vorzufinden gewesen.
Seit den 1990er Jahren hat die archäologische Forschung dieses einseitige und vorurteilsbeladene Bild gründlich revidiert.
Nicht nur im Südwesten der heutigen USA fanden sich die Relikte fortgeschrittener Zivilisationen, die mit dem mesoamerikanischen Kulturraum eng verbunden gewesen waren, sondern auch östlich des Mississippi, wo zwischen 1050 und 1250 die Stadt Cahokia eine umfassende politische, militärische und religiöse Hegemonie ausübte.
Diese erstreckte sich vom Mississippi bis an die Küste des Atlantiks und von den Großen Seen bis an den Golf von Mexiko. In diesem Vortrag soll die Geschichte von Aufstieg und Fall einer indianischen Großmacht vor Kolumbus nachgezeichnet werden.
Michael Hochgeschwender lehrt Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.