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Dena Heydari
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Mode. Macht. Politik. - Kreatives Upcycling mit modetheoretischem Anteil
Mode beeinflusst, wie wir uns selbst sehen und wie wir von anderen wahrgenommen werden. Sie ist mit gesellschaftlichen Vorstellungen, Erwartungen und Rollenbildern verknüpft und begleitet uns in allen Lebensphasen. Gleichzeitig kann Kleidung ein Mittel sein, um die eigene Persönlichkeit sichtbar zu machen und das eigene Selbstbild kreativ nach außen zu tragen.
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Bedeutung von Mode für Identität, Selbstbild und Gesellschaft. Dabei geht es nicht darum, welchem Typ man entspricht oder was einem angeblich steht. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kleidung zu den eigenen Wünschen und Vorstellungen passen kann und nicht umgekehrt.
Ausrangierte, ungeliebte oder lange nicht mehr genutzte Kleidungsstücke und Accessoires werden zum Ausgangspunkt kreativer Upcycling-Projekte. Gemeinsam entwickeln wir Ideen, verändern, ergänzen und gestalten neu. Auch Stücke mit besonderem persönlichem Wert, die seit Jahren ungetragen im Schrank liegen, können auf diese Weise neu entdeckt und weiterentwickelt werden.
Modegeschichte, Nachhaltigkeit, Konsum, gesellschaftliche Normen und die politische Dimension von Kleidung sind feste Bestandteile des Workshops und werden unmittelbar mit der praktischen Arbeit verknüpft. So entstehen neue Perspektiven auf Mode, Kreativität und die eigene Garderobe.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Nähmaschine bitte mitbringen, falls vorhanden! Eigene Stoffe, Kleidungsstücke und Materialien sollten auf jeden Fall mitgebracht werden. Einige Materialien werden zur Verfügung gestellt.